Sommerausfallgeld 2026

Sommerausfallgeld dokumentieren, bevor das Lohnbüro nachfragt

Ab der Saison 2026 wird Sommerausfallgeld für Gerüstbau-Betriebe praktisch: Nicht die Lohnberechnung ist der Engpass, sondern der belastbare Nachweis, warum auf welcher Baustelle wann nicht gearbeitet werden konnte.

Fokus: Gerüstbau-Betriebe in Deutschland

Saisonfenster: Mai bis August

MVP-Ziel: Wetterdaten, Ausfallstunden, Foto und Export

Kein Lohnprogramm und keine Rechtsberatung

Was Betriebe jetzt wirklich brauchen

Im Alltag entsteht der Nachweis selten im Büro. Er entsteht auf der Baustelle: Polier, Uhrzeit, Standort, Wetterlage, Foto, betroffene Mitarbeiter. Genau diese Rohdaten müssen ohne Login-Hürde sauber eingesammelt werden.

  • Baustelle und Zeitpunkt der Störung festhalten
  • Wetterdaten mit Quelle und Abrufzeit speichern
  • Ausfallgrund wie Hitze, Sturm, Gewitter oder Regen erfassen
  • Betroffene Mitarbeiter später im Büro zuordnen

Warum Excel und WhatsApp hier schnell teuer werden

Ein Foto im Chat beweist noch keine Stunden. Eine Excel-Zeile beweist noch keine Wetterlage. Für das Lohnbüro zählt am Ende eine Akte, die pro Ereignis nachvollziehbar ist und ohne Rückfragen exportiert werden kann.

  • Keine verlorenen Chat-Fotos
  • Keine nachträglich geratenen Uhrzeiten
  • Keine Vermischung von Baustellen
  • Ein Export pro Zeitraum für die Lohnabrechnung

Mindestdaten für eine Nachweisakte

Baustellenname und Adresse
Datum, Beginn und Ende des Ausfalls
Grund des Ausfalls
Wetter-Snapshot mit Temperatur, Wind und Quelle
Optionales Beweisfoto
Mitarbeiterliste mit Ausfallstunden
Unterschriftsfeld für Bauleiter oder Polier

SAG-Akte für 2026 vorbereiten

Der MVP rechnet keine Löhne und ersetzt keine Beratung. Er sammelt die Daten, die Gerüstbau-Betriebe für Nachweise, interne Kontrolle und Lohnbüro-Exports brauchen.

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